Christopher (ezzy) @ChristopherLinsberger
@claudio Achso das meinst du.
Also:
Ein Short Call ohne die Aktien zu besitzen das riskanteste was du im Optionshandel aus meiner Sicht machen kannst. Die Begründung: Der Aktienkurs kann theoretisch unendlich steigen (bei Firmenübernahmen schnell auch mal verdoppeln, verdreifachen), Wenn du da "Short" bist mit einem Call, dann fliegt dir das Ding komplett um die Ohren.
Beispiel: Du hast eine Call Option verkauft bei 100, und die Aktie steht nun bei 200. Du müsstest also am Ende der Laufzeit zu 200 Dollar Aktien einkaufen und zu 100 Dollar verkaufen, da du diese Pflicht eingegangen bist.
Wenn du Aktien bereits im Depot hast davon (sagen wir bei 90 Dollar), dann hast du einen Covered Call verkaufen (ist komplett das gleiche), nur dass du die Aktien im Depot, daher heißt es nun einfach "Covered".
Wenn die Aktie nun auf 200 steigen würde kann dir das egal sein. Du hättest zwar den Gewinn nicht mitgenommen zwischen 100 und 200, da du mit dem Call gedeckelt bist, aber du kannst nichts verlieren, wenn die Aktie steigt.
In dem Beispiel hast du die Aktie zu 90 gekauft, und verkaufst sie zu 100 wieder, egal ob sie bei 101 oder 200 steht. Zusätzlich hast du natürlich die Prämie des Call kassiert.
Nächster Punkt:
Es gibt Menschen die kaufen sich Aktien, nur um darauf sofort Covered Calls zu verkaufen. Ich bin kein Fan davon, aber ich habe gehört dass es welche gibt, die damit dauerhaft erfolgreich sind, was ich mir durchaus vorstellen kann.
