Christopher (ezzy) @ChristopherLinsberger
Sehr spannende Fragen.
ich gehe mal von meiner Seite darauf ein. Ich hatte zu Beginn echt damit zu kämpfen, Drawdowns hinzunehmen.
Irgendwann war mir tatsächlich intrinsisch bewusst geworden, dass ich mein Risikomanagement einfach so anpassen muss, dass sie mir egal werden. Warum? Weil ich ja nur Aktien eingebucht bekomme. Vorher hatte ich versucht immer mit Gewinn irgendwo heraus zu kommen, oder schnell Trades zu schließen, die vielleicht oder ziemlich sicher ins Minus laufen. (Das wäre für viele vermutlich auch die bessere Variante)
Heute ist es tatsächlich so, dass ich keine Emotionen mehr dazu habe. Gehört eben dazu, und ich weiß wie ich damit umgehe.
Vielleicht sieht man das gerade gut an der U und HOOD Position. Bei geringer Positionsgröße macht ein 50% Rückgang nichts aus, ich warte einfach wieder darauf den nächsten Covered Call zu verkaufen.
Ich möchte mit dem gebundenem Kapital einfach weiter arbeiten und regelmäßig kleine Beträge hinzugewinnen. Ob die Aktien über oder unter meinem Strike liegen ist im weitesten Sinne gesehen für mich nicht relevant.
ich habe dazu vielleicht eine etwas andere Meinung als viele, aber für mich funktioniert es, und ich kann so am besten schlafen, als mir ständig Sorgen machen zu müssen, wo ich Stops setzen würden, etc.
Um es auf den Punkt zu bringen: Positionsgrößenmanagement ist bei mir das A und O.
