Markus Jenni @flyfisherman
Ich bin schon seit Jahren Aktienanleger (Grossteil buy and hold, unter Ausnutzung von Opportunitäten). Seit ca. 2 Jahren handle ich in einem separaten Depot Optionen. Mit Drawdowns habe ich recht gut gelernt, zu leben. Natürlich macht es weh, wenn das langfristige Depot Einbrüche von 10% oder so erlebt. Aber mit der Häufung der Konflikte habe ich gelernt, in solchen Situationen nachzukaufen. Hier bin ich manchmal zu früh dran, aber auf lange Sicht (3-5 Jahre) spielt das eigentlich kaum eine Rolle, weil ich daran glaube, dass die Unternehmen effizienter werden und die Gewinne steigen werden. Zusätzlich habe ich im Langfristdepot (ca. 80% Schweiz) sehr gute Dividendenwerte. Im Optionshandel mache ich die Erfahrung, dass ich manchmal ungeduldig bin und die Gewinne zu früh realisiere, so nach dem Motto "was ich habe, das habe ich". Auf der anderen Seite muss ich an meiner Disziplin arbeiten, wenn ein Trade falsch läuft, hier warte ich oft zu lange und muss dann entweder rollen (meist nicht sehr lukrativ) oder bekomme die Aktie eingebucht. Eingebuchte Aktien werden dann sofort mit Covered Calls bespielt. Hier stelle ich aber fest, dass die Prämien oftmals nicht gut sind, vor allem bei abgestürzten Aktien wie aktuell HIMS, HOOD oder PYPL. Hier würde mich interessieren, wie ihr mit solchen gefallenen, eingebuchten Aktien umgeht bzw. wie ihr versucht, trotzdem Rendite zu erzielen.
