
Björn (ezzy) @SunTrader
Rendite vs. Geduld
Rendite vs. Geduld
Der Chart zeigt eindrucksvoll, dass Aktienmärkte über Jahrzehnte hinweg stark wachsen – aber eben nicht linear. Besonders auffällig sind die langen „Unterwasserphasen“, in denen Anleger teils über viele Jahre oder sogar ein Jahrzehnt brauchen, um wieder auf ihre vorherigen Höchststände zu kommen (z. B. nach 1929, in den 70ern oder nach 2000).
Für uns als Options- und Aktienhändler stellt sich die Frage:
Wie geht ihr mit solchen Drawdown-Phasen um?
Nutzt ihr Optionen gezielt zur Absicherung (z. B. Puts) oder sogar zur Rendite in Seitwärtsphasen?
Spielt ihr aktiv Volatilität oder reduziert ihr Exposure konsequent?
Oder setzt ihr bewusst auf Durchhalten („Buy & Hold“) trotz teils sehr langer Durststrecken?
Spannend finde ich vor allem: Die langfristige Rendite wirkt im Rückblick fast „einfach“, aber die psychologische Belastung während dieser langen Drawdowns dürfte für viele der eigentliche Gamechanger sein.
Wie positioniert ihr euch für die nächste potenziell längere Underperformance-Phase?
