Hallo zusammen, hier eine kurze und gute Einschätzung zum Thema, das derzeit durch die Medien geistert. 1000 Mrd. USD an Steuern reichen scheinbar nicht aus, also wird der dt. Finanzminister kreativ:
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@Supertrader2020 Wir können und wollen hier ja keine Steuerberatung machen. Wie und wo Bitcoins gespeichert werden spielt für das deutsche FA keine Rolle.
Dein Freund sollte jeden Kauf und Verkauf entsprechend der Fifo-Methode steuerlich bewerten. Nach jeweils 1 Jahr Haltedauer fällt derzeit keine Steuerpflicht an, weil Kryptos den privaten Veräußerungsgeschäften zugeordnet sind. Bei kürzerer Haltedauer < 1Jahr fällt der persönliche EkSt-satz an, welcher i.d.R. deutlich über dem Abgeltungssteuersatz liegt.
PS: Man erinnere sich in dem Zusammenhang auch daran, wie deutsche FA irgendwelche Daten-CD´s aufgekauft hatten und anschließend Prominente...
... interessant 😀
Das erinnert mich an die Einführung der Abgeltungssteuer 2008. Damals genau die gleiche Diskussion bei Aktien!
Auch damals galt bei Aktien ab 01.01.2009 a) Trennung Aktien-Altbestand bis 31.12.2008 und b) Abgeltungssteuer auf neue Investitionen ab 2009.
Letztlich werden Kryptos zukünftig vsl. nicht mehr als private Veräußerungsgeschäfte gewertet. Aber es bleiben ja noch die Edelmetalle übrig 😀. Mal sehen, ob sich der Finanzminister dann noch die Besteuerung der Gold-Trader vornimmt. 😉